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Was kostet eine Firmenwebsite in Österreich?

Eine Firmenwebsite in Österreich kostet bei einer Agentur € 5.000 bis € 15.000 einmalig. Was den Preis bestimmt, was laufend anfällt und wie du über drei Jahre rechnest.

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Eine Firmenwebsite in Österreich kostet bei einer kleinen Agentur meist zwischen € 5.000 und € 15.000 einmalig, bei größeren Häusern deutlich mehr. Das ist die Zahl im Angebot. Die laufenden Kosten, die Pflichttexte und für immer mehr Betriebe die Barrierefreiheitspflicht stehen daneben, und zusammen entscheiden sie darüber, was du über die Jahre tatsächlich zahlst.

Was kostet eine Firmenwebsite in Österreich?

Eine professionell gestaltete Firmenwebsite kostet in Österreich bei einer kleinen Agentur € 5.000 bis € 15.000 einmalig. Kompetentes Freelancing liegt oft darunter, größere Häuser deutlich darüber. Hosting, Domain und Wartung kommen obendrauf. Ein Website-Abo bündelt Gestaltung, Hosting und Betreuung in € 295 bis € 550 pro Monat.

Diese Spanne ist unsere eigene, aus dem, was wir kleine österreichische Agenturen für ein Projekt in KMU-Größe verrechnen sehen. Öffentliche Marktdaten gibt es am ehesten in Clutchs Preis-Guide für Webdesign: Die meisten dort erfassten Projekte liegen unter 10.000 US-Dollar, auf einer Spanne von 2.000 bis 100.000 US-Dollar, bei Stundensätzen von 100 bis 149 US-Dollar und einem Projektdurchschnitt von 38.105 US-Dollar. Das sind Dollarbeträge aus einem überwiegend amerikanischen Marktplatz. Sie beschreiben die Form des Marktes. Österreichische Preise kommen aus österreichischen Angeboten.

Die Spanne ist breit, weil “Firmenwebsite” alles meinen kann, von fünf sauberen Seiten bis zum mehrsprachigen Auftritt mit Buchungssystem. Was dich am Ende konkret erwartet, hängt von vier Dingen ab und von ein paar Posten, die in Österreich rechtlich dazugehören.

Was bestimmt den Preis einer Firmenwebsite?

Den Preis bestimmen vier Dinge: der Umfang in Seiten, ob das Design individuell oder ein Template ist, wer Texte und Fotos liefert, und welche Funktionen du brauchst. Eine fünfseitige Website mit Standardlayout kostet einen Bruchteil eines individuell gestalteten Auftritts mit Onlineshop oder Buchung.

Hebel Hält den Preis niedrig Treibt den Preis
Umfang Fünf gut gebaute Seiten Dreißig Seiten und mehr
Design Ein angepasstes Template Ein individuell gestalteter Auftritt
Texte und Fotos Du lieferst sie selbst Die Agentur schreibt und organisiert Fotografie
Funktionen Ein Kontaktformular Onlineshop, Buchung, Mitgliederbereich, zweite Sprache

Der Umfang ist der erste Hebel. Die meisten kleinen Unternehmen kommen mit fünf gut gebauten Seiten aus. Jede weitere Seite, jede Sonderfunktion und jede Integration treibt den Preis. Wer von Anfang an dreißig Seiten plant, zahlt für dreißig Seiten, auch wenn die Hälfte davon niemand liest.

Der zweite Hebel ist das Design. Ein angepasstes Template ist günstig und sieht ordentlich aus. Ein individuell gestalteter Auftritt, der zu deiner Marke passt und sich von der Konkurrenz abhebt, kostet mehr, weil echte Gestaltungsarbeit dahintersteckt.

Der dritte ist oft der unterschätzte: Texte und Fotos. Wenn die Agentur deine Inhalte schreibt und Fotografie organisiert, steigt der Preis spürbar. Lieferst du Texte und Bilder selbst, sparst du Geld, investierst aber Zeit. Beides ist legitim, nur sollte es vorher klar sein.

Der vierte sind die Funktionen. Ein Kontaktformular ist Standard. Ein Onlineshop, ein Terminbuchungssystem, ein Mitgliederbereich oder eine zweite Sprachversion für Gäste aus dem Ausland sind eigene Projekte mit eigenem Preis.

Brauchst du überhaupt eine neue Website?

Schau dir die bestehende Seite an, bevor du eine neue kalkulierst. Wenn ich mir die alte Website eines kleinen Betriebs zum ersten Mal ansehe, sagen mir drei Dinge, ob sie es wert ist, dass man sie behält: klare Kommunikation, schnell, ordentliches Design. Eine Seite, die alle drei besteht, muss selten ersetzt werden, und das günstigste Ergebnis dieser Rechnung ist das, bei dem du nichts ausgibst.

  • Klare Kommunikation: erkennen Fremde am ersten Bildschirm, was du anbietest und was der nächste Schritt ist?
  • Schnell: ruf die Seite am Handy im Mobilfunknetz auf und zähl mit.
  • Ordentliches Design: sieht das nach einem Betrieb aus, den es noch gibt?

Scheitert die Seite an Texten, Preisen oder Fotos, ist das Überarbeitung, und Überarbeitung ist günstig. Ein Neubau ist für Seiten, in die niemand mehr hineinkommt oder an denen niemand etwas ändern kann. Die ausführliche Version dieser Entscheidung, samt dem Fall, in dem die Seite passt und das eigentliche Problem woanders liegt, steht in reparieren oder neu bauen.

Welche Kosten kommen in Österreich rechtlich dazu?

Jede österreichische Firmenwebsite braucht ein Impressum nach dem E-Commerce-Gesetz und dem Mediengesetz sowie eine Datenschutzerklärung nach der DSGVO. Diese Texte sind Pflicht. Manche Anbieter liefern Standardvorlagen mit, eine juristisch geprüfte Fassung kostet extra.

Je nach Rechtsform gehören diese Pflichtangaben dazu:

  • Name und Anschrift
  • Die UID-Nummer
  • Die Firmenbuchnummer
  • Der Hinweis auf die zuständige Gewerbebehörde oder die WKO-Zugehörigkeit
  • Eine Datenschutzerklärung nach der DSGVO
  • Ein Cookie-Hinweis, der den Vorgaben entspricht, sobald du Analyse- oder Marketing-Tools einsetzt

Das ist die Voraussetzung dafür, dass die Website überhaupt rechtssicher online gehen darf.

Für viele kleine Unternehmen wirkt dieser Teil unsichtbar, bis eine Abmahnung kommt. Kläre deshalb vorab, ob die Pflichttexte im Angebot enthalten sind, ob sie nur als Vorlage kommen oder ob eine anwaltliche Prüfung extra verrechnet wird.

Kommt die Barrierefreiheitspflicht dazu?

Bei den meisten kleinen Betrieben kostet sie nichts extra. Wo sie greift, ist sie einer der größeren Posten im Angebot. Welcher Fall bei dir vorliegt, entscheiden zwei Tests.

Das österreichische Barrierefreiheitsgesetz (BaFG) gilt seit 28. Juni 2025. Es erfasst eine Website über das, was sie Besuchende tun lässt, weshalb die Branche der falsche Ausgangspunkt für die Überlegung ist. Ein Shop, ein Online-Terminbuchungstool oder ein Abo-Abschluss ist genau das, was das Gesetz benennt. Der zweite Test holt die meisten Kleinbetriebe wieder heraus: Die WKO beschreibt die Kleinstunternehmen-Ausnahme als weniger als 10 beschäftigte Personen zusammen mit höchstens € 2 Mio. Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme.

Wo du stehst Was es am Bau kostet
Broschürenseite mit Kontaktformular, unter 10 Personen, höchstens € 2 Mio. Nach dem BaFG nichts. Ein zweites Gesetz, das BGStG, kann Barrierefreiheit trotzdem verlangen, ein Freibrief zum Wegschauen ist das also nicht
Shop, Terminbuchung oder Abo-Abschluss, unter 10 Personen, höchstens € 2 Mio. Als Kleinstunternehmen ausgenommen. Die WKO rät trotzdem zum barrierefreien Bau, weil eine spätere Umstellung beim Wachsen aufwendiger wird
Shop, Terminbuchung oder Abo-Abschluss, 10 Personen oder mehr oder über beiden Geldgrenzen Im Anwendungsbereich. Barrierefreier Bau plus die veröffentlichte Konformitätsinformation nach § 14 Abs. 2 BaFG

Eines solltest du klar haben, bevor dir jemand “WCAG-AA-Konformität” verrechnet: Das Gesetz nennt keine Konformitätsstufe. Die WKO schreibt in ihrer E-Commerce-Information, dass die EN 301 549 gilt und ein Großteil ihrer Klauseln mit den Kriterien der WCAG 2.2 ident ist. Die Stufe steckt in der Norm, nicht im Gesetzestext. Wir bauen auf Stufe A und AA, das ist unser fachlicher Anspruch, und der Unterschied ist gut zu kennen, wenn eine Agentur das als gesetzliche Vorgabe bepreist.

Die Strafen sind real und gestaffelt. § 36 BaFG sieht für das Anbieten einer nicht konformen Dienstleistung bis zu € 80.000 vor, bei Kleinstunternehmen sowie kleinen und mittleren Unternehmen bis zu € 50.000, und für die fehlende Information nach § 14 Abs. 2 bis zu € 40.000. Die Erläuterungen betonen bei einer erstmaligen oder geringfügigen Übertretung den Grundsatz “Beraten vor Strafen”. Ob dich das Gesetz überhaupt erfasst, arbeiten wir in muss deine Website barrierefrei sein durch.

Was kostet der laufende Betrieb einer Firmenwebsite?

Auf den Seiten, die ich selbst betreue, prüfe ich immer wieder, ob die Firmendaten noch stimmen, ob die Texte noch zur Positionierung passen, ob die Bilder noch relevant sind, ob die Teamseite aktuell ist und ob rechtlich alles korrekt ist. Das gehe ich mindestens einmal pro Quartal durch. Das ist inhaltliche Arbeit, und bezahlt wird sie in Stunden.

Fürs Budget zählt genau dieser Teil, weil ihn kein Wartungsvertrag abdeckt. Ein Wartungspaket bringt dir Updates, Backups und jemanden zum Anrufen. Es merkt nicht, dass deine Startseite noch etwas verkauft, das du längst aufgegeben hast.

Die Rechnungen, die tatsächlich kommen:

  • Die .at-Domain. nic.at verrechnet € 68 für die Neuregistrierung inklusive erstem Jahr und € 34 für jedes Folgejahr, beides exklusive Umsatzsteuer. Die meisten registrieren über einen Provider, der das bündelt, also steht auf deiner Rechnung mehr.
  • Hosting. Je nach Anbieter, und bei einer fünfseitigen Firmenwebsite ist das der kleinste Betrag auf der Liste.
  • Updates, Backups und Zertifikate. In einem laufenden Paket enthalten. Im Projektmodell separat verrechnet.
  • Inhaltliche Änderungen. Entweder deine eigenen Stunden oder der Stundensatz von jemand anderem.
  • Die Konformitätsinformation, falls dich die Barrierefreiheitspflicht erfasst. Sie muss richtig bleiben, also gehört sie überarbeitet, sobald sich die Seite ändert.

In dieser Liste steht mit Absicht keine Monatssumme. Wartungsangebote für dieselbe fünfseitige Seite unterscheiden sich zwischen Anbietern um eine Größenordnung, und jede Zahl, die wir hier hinschreiben würden, wäre eine Schätzung, die sich als Datenpunkt ausgibt. Lass dir deine schriftlich geben.

Alles, was du über Jahre behältst, läuft dir davon. Inhalte veralten, Software braucht Updates, und Google ändert die Spielregeln. Für lokale Betriebe zahlt es sich schnell aus zu verstehen, wie dein Betrieb in der Region bei Google gefunden wird. Auch die Ladezeit rutscht leise ab, und ob deine Website zu langsam ist lässt sich konkret messen. Was nach dem Launch tatsächlich an Arbeit anfällt, entscheidet stärker über die Gesamtkosten als der Bau selbst.

Einmalprojekt oder Website-Abo: was zahlst du über drei Jahre?

Rechne beide Seiten durch, bevor du dich entscheidest. Ein Abo mit € 295 bis € 550 pro Monat liegt über drei Jahre bei € 10.620 bis € 19.800, mit Hosting, Wartung und Support in dieser Zahl. Eine Projekt-Website ist der Bau plus 36 Monate von dem, was im Wartungsvertrag steht. Die zweite Zahl bleibt in den meisten Angeboten offen.

Projekt-Website Website-Abo
Vorab € 5.000 bis € 15.000 Kein Vorab
Laufend Was im Wartungsangebot steht € 295 bis € 550 pro Monat, alles inklusive
Über drei Jahre Der Bau plus 36 Monate Wartung € 10.620 bis € 19.800
Bekannt am Tag der Unterschrift Der Baupreis Die gesamten Kosten für drei Jahre

Nimm den monatlichen Wartungsbetrag aus dem Angebot, multipliziere ihn mit 36, addiere den Bau und stell das Ergebnis neben € 10.620 bis € 19.800. Wenn ein Anbieter dir keinen monatlichen Wartungsbetrag schriftlich gibt, frag nach dem Grund, bevor du unterschreibst.

Über drei Jahre kann ein Abo über der Projektsumme liegen. Sein Vorteil ist, dass du diese Summe am Tag der Unterschrift ausrechnen kannst, und dass alles in einer Gebühr steckt, ohne separate Wartungsrechnung und ohne die Frage, wen du anrufst, wenn das Kontaktformular am Sonntag streikt. Das Projektmodell passt, wenn du etwas Komplexes brauchst oder interne Leute hast, die die Website danach pflegen. Was eine Firmenwebsite in Österreich erstellen lassen konkret bedeutet, vom ersten Gespräch bis zum Launch, erklärt der Beitrag über den Ablauf einer Website-Erstellung.

Wenn du tiefer in den Modellvergleich willst, hilft der Überblick über Baukasten, Agentur oder Abo. Sobald ein Angebot vor dir liegt, erklärt warum eine Website teurer wird als angeboten, was die Zahl nach dem Start noch bewegt und was ein Anbieter über den Kostenvoranschlag hinaus verlangen darf. Wenn deine aktuelle Seite auf WordPress läuft, zeigen dir die WordPress-Alternativen für Österreich, worauf du vor einem Wechsel achtest.

Wie viel sollte ein kleines Unternehmen in Österreich einplanen?

Plane die Gesamtkosten über drei Jahre und behandle das Angebot als einen Posten davon. Für die meisten kleinen Firmenwebsites heißt das: entweder das untere Ende der Spanne von € 5.000 bis € 15.000 plus eine schriftlich vereinbarte Wartungsposition, oder ein Abo, das alles bündelt. Welcher Weg passt, hängt davon ab, wie viel von der Pflege du selbst übernehmen willst.

Eine Website steht dabei auch auf der Ertragsseite. In einer GoDaddy-Umfrage unter 1.000 US-Konsumierenden der Gen Z und der Millennials sagten 73% der Gen-Z-Gruppe und 80% der Millennial-Gruppe, dass eine eigene Website und ein Onlineshop ein kleines Unternehmen glaubwürdiger machen. Das ist eine Erwartungshaltung bei jungen Käuferinnen und Käufern, erhoben in den USA. Die Frage ist, was es dich kostet, keine Website zu haben oder eine zu betreiben, die niemand pflegt.

Drei Dinge, bevor du ein Angebot annimmst: die drei Checks an deiner bestehenden Seite durchgehen, den monatlichen Wartungsbetrag schriftlich einfordern und klären, ob dich die Barrierefreiheitspflicht erfasst. Wenn planbare Monatskosten besser zu deinem Cashflow passen als eine große Vorauszahlung, zeigen dir unsere Tarife und Preise genau, was jede monatliche Gebühr abdeckt.

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